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| (c) Jérome Maison / Bonne Pioche |
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Lexikon
Blizzard: starker Schneesturm
Packeis: das gefrorene Meerwasser der polaren Ozeane. Es bildet sich während des polaren Winters, wenn die Wassertemperatur unter minus 1,8 Grad sinkt. In den kältesten Monaten kann die Packeis-Dicke etliche Meter betragen. Am Nordpol schmilzt ein Teil des Packeises nie.
Eisschmelze: Wenn die Temperaturen steigen, wird das Packeis stetig dünner. Unter dem Einfluss von Wellen und Strömungen zerbricht das Packeis zunächst in lockere Packeisfelder und schließlich in immere kleinere Stücke. Meeressäuger wie z.B. Seehunde ruhen sich häufig darauf aus oder nehmen ein Sonnenbad.
Eis: gefrorenes Wasser, kristalliner, transparenter Festkörper; einer von drei Aggregatzuständen des Wassers. Der Gefrierpunkt von reinem Wasser liegt bei Null Grad. Die beiden anderen Aggregatzustände sind flüssiges und gasförmiges Wasser (Dampf, bei 100 Grad)
Höckereis (Hummok): über das glatte Eis sich erhebende Eispyramiden
Oamok: Wortspielerei aus Oase und Hummok (Höckereis), bezeichnet den Ort, an dem sich Pinguine zur Fortpflanzung versammeln
Krill: ist ein norwegisches Wort und bedeutet Walnahrung. Es handelt sich beim Krill um Kleinkrebse, die bis zu sieben Zentimeter lang, zwei Gramm schwer und maximal sechs Jahre alt werden. Da sich Krill hauptsächlich von Phytoplanktion ernährt, schimmert der Magen grün durch die transparente Haut. Krill hat zwei schwarze Augen und weist rote Punkte auf. Krill, von dem es weltweit 85 Arten gibt, formt riesige Schwärme und lebt in den oberen Schichten der Ozeane. Seine Biomasse wird auf bis zu 650 Millionen Tonnen geschätzt, damit ist es die zahlenmäßig größte Tierart der Welt.
Polynya: natürliche eisfreie Fläche, die vollständig von Packeis umgeben ist
Riesensturmvogel: Brutvogel des antarktischen Festlandes, der sich häufig von Aas ernährt und eine Flügelspanne von bis zu zwei Meter erreicht; zählt in den französischen Überseegebieten zu den bedrohten Tierarten
Rookery: ornithologische Bezeichnung für den Brutplatz der Pinguine
Sastrugi: stromlinienförmige Erhebungen oder Rillen im Eis, die durch Windabtrag entstehen
katabatischer Wind: extem kalter, unter der Einwirkung der Gravitation hangabwärts gerichteter Wind, der zu den Fallwinden zählt (Kaltluft über Warmluft) und nirgends so stürmisch ist wie in der Antarktis
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