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Der Kaiserpinguin
Überklasse: Kiefermäuler
Reihe: Landwirbeltiere
Klasse: Vögel
Unterklasse: Neukiefervögel
Ordnung: Pinguine
Lebensraum: Nur zwei der 17 Pinguinarten auf der Südhalbkugel leben unmittelbar am Südpol: der Kaiserpinguin und der Adélie-Pinguin. Es gibt rund 400.000 Kaiserpinguine, verteilt auf 44 vom Menschen katalogisierte Kolonien; die größte am Cap Washington umfasst etwa 80.000 Tiere. Der Kaiserpinguin hat eine Lebenserwartung von rund 30 Jahren.
Grösse und Gewicht: Pinguine werden durchschnittlich 1,15 Meter groß. Das Kaiserpinguinmännchen wiegt zwischen 35 und 40 Kilo, das Weibchen zwischen 28 und 32 Kilo. Beide verlieren im Winter mitunter bis zur Hälfte ihres Körpergewichts.
Nahrung: Kaiserpinguine fressen hauptsächlich Krill (kleine Garnelen), aber auch Leuchtsardinen und Tintenfisch.
Besondere Kennzeichen: Der Kaiserpinguin kommt an Land extrem langsam voran (durchschnittlich 0,5 Kilometer pro Stunde), dafür besitzt er eine unglaubliche Ausdauer und ist im Gegenzug ein exzellenter Schwimmer. Obwohl er die grundlegenden Strukturen und Funktionen fliegender Vögel beibehalten hat, geschieht sein „Flug“ unter Wasser und nicht in der Luft. Die Körperform des Kaiserpinguins gleicht einem U-Boot oder einem Zeppelin und ist insofern ausgesprochen hydrodynamisch. Der Kaiserpinguin ist ein ausgezeichneter Taucher, die gemessene Rekordtiefe liegt bei 565 Meter. Wenn der Kaiserpinguin unter Zuhilfenahme seiner Füße auf dem Bauch übers Eis rutscht, kann er sechs bis acht Kilometer pro Stunde zurücklegen.
Natürliche Feinde: Orcas und Seeleoparden lauern dem Kaiserpinguin in flachen Küstengewässern auf. An Land werden vor allem die Küken vom Riesensturmvogel und der antarktischen Skua (Raubmöwe) bedroht.
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